03 Dezember 2019

Pflegerapper Dustin Struwe über sein privates Liebesglück

Liebe am Arbeitsplatz ist nicht immer einfach. Dustin Struwe, Mitarbeiter in der Seniorenresidenz am Bürgerplatz in Rödental, hat seine Freundin in dem fränkischen Seniorenheim kennengelernt. Die beiden haben es geschafft einen guten Ausgleich zwischen Arbeit und Liebe zu finden.


Manchmal muss man Menschen länger kennen, um festzustellen, dass Gefühle im Spiel sind. So ging es auch dem 28-jährigen Dustin Struwe, der als Qualitätsbeauftragter und Praxisanleiter im KORIAN-Haus in Rödental arbeitet.

Seit Februar diesen Jahres ist er mit seiner Kollegin Lena Totzhauer zusammen, die ebenfalls in der Seniorenresidenz arbeitet. Die beiden kennen sich bereits seit fünf Jahren – damals hatte die 30-jährige ihre Ausbildung in dem Seniorenheim gestartet und wurde von Dustin eingelernt. Schon von Beginn an hegten beide große Sympathie füreinander. Die Gefühle kamen jedoch erst jetzt, seitdem Dustin nach einem kurzen Arbeitsplatzwechsel wieder in die Seniorenresidenz zurückkehrte.

KORIAN-Mitarbeiter Dustin Struwe und seine Freundin Lena.
Dustin und seine Freundin Lena.

Mit dem Partner den Arbeitsplatz teilen? Für viele mag das abwegig klingen. Bei Dustin und Lena funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut, weil beide auf unterschiedlichen Wohnbereichen tätig sind und somit wenig Berührungspunkte haben.

Für die Kollegen, insbesondere Einrichtungsleiterin Sabrina Gheorghiu, ist die Beziehung der beiden kein Problem. „Solange sich unsere private Beziehung nicht negativ auf unsere Arbeitsleistung auswirkt, toleriert meine Vorgesetzte grundsätzlich Partnerschaften am Arbeitsplatz“, erzählt Dustin.

Wenn die beiden außerhalb der Arbeit Zeit verbringen geht es meistens nicht um berufliche Themen. „Wir unterstützen uns während der Arbeitszeit und geben uns auch oft Tipps und Hilfestellungen. Wichtiger ist für uns jedoch, die Arbeit zu trennen und unsere Zweisamkeit zu genießen.“ Neben ihrem gemeinsamen Beruf verbindet die beiden auch die Rap-Musik.

Der gebürtige Berliner hat seine Liebe zur Rap-Musik zu einem zweiten Beruf gemacht und schreibt selbst Songs in denen er seinen Arbeitsalltag in der Pflege „verarbeitet“. Seine Freundin, ebenfalls großer Fan der Rap-Musik, begleitet ihn regelmäßig bei seinen Auftritten als „Dena Musik“. Sieunterstützt seine Musik zu 100 %. Eifersucht gibt es nicht, obwohl viele Fans von ihm weiblich sind. „Wir vertrauen uns in allen Hinsichten. Sie macht ihr Ding und ich meins – es läuft einfach“, bestätigt Dustin glücklich.