Ein Leben zwischen Familie, Pflege und Sport

30 Juli 2019, Menschen bei KORIAN

Pflegedienstleiter Pascal Weis vereint nicht nur Familie und Beruf, sondern auch seine große Leidenschaft Triathlon mit Berufs- und Privatleben.


Dienstagmorgen, 6 Uhr, es nieselt leicht in Bad Hersfeld. Pascal läuft seine erste große Runde in dieser Woche – er ist passionierter Triathlet und die Saison ist bereits in vollem Gange. Sein großes Ziel in diesem Jahr ist der Ironman in Frankfurt, der am 30. Juni stattfindet. Dafür trainiert der 30-jährige teilweise bis zu 20 Stunden in der Woche.

„Triathlon ist für mich inzwischen ein richtiger Lifestyle und nicht mehr nur ein Hobby“, so der Sportler. Seine Begeisterung für den Ausdauersport hat der ehemalige Hobby-Fußballer erst vor wenigen Jahren entdeckt: „Ich fand Rennradfahrer immer komisch – bis mich ein Freund nach Kreuzbandriss und Knorpelschaden im Knie zu einer Runde Rennradfahren mit ihm gezwungen hat. Ich war direkt angefixt und habe mir sofort auch ein Rennrad zugelegt. Danach kam im Winter das Laufen dazu und durch einen `Wald-und-Wiesn-Triathlon´ dann noch das Schwimmen.“

Pflegedienstleiter im Haus Curanum am Wendeberg Pascal Weis bei seinem täglichen Training.
Neben Familie und seinem verantwortungsvollen Beruf, widmet Pascal Weis noch 14 – 20 Stunden in der Wochen seinem Training.

Durch das zeitintensive Training steht der zweifache Familienvater nicht nur vor der Herausforderung Familie und Beruf zu vereinbaren, sondern zudem auch die durchschnittlich 14 bis 20 Stunden Training pro Woche.

Mit viel Ehrgeiz und Disziplin zum großen Karrieresprung

Seit vorletztem Jahr hat Pascal zudem die Position des Pflegedienstleiters im KORIAN-Haus Curanum am Wendeberg inne. „Beruflich bin ich in den letzten Jahren von ganz unten nach ganz oben gekommen“, so Weis. Er begann 2012 im Haus seine Ausbildung zum examinierten Altenpfleger, wurde kurz darauf Wohnbereichs- und stellvertretender Pflegedienstleiter.

Ende 2017 erfolgte dann die Beförderung zur Pflegedienstleitung bevor Pascal nun in diesem Sommer seine aktuelle Weiterbildung abschließt und dann in Kürze die Fortbildung zur Einrichtungsleitung beginnt.

Eine steile Karriere, die noch lange nicht abgeschlossen ist und die viel Ausbildungs- und Lernaufwand nach sich zieht. „Ich bin sehr froh, dass mein Arbeitgeber mir diese Fort- und Weiterbildungen ermöglicht – auch wenn dadurch noch weniger Freizeit bleibt,“ lacht Pascal.

Ein klar strukturierter Tagesablauf

Wie meistert der ehrgeizige Zwillings-Vater all diese Herausforderungen und wie kann man sich seinen typischen Alltag vorstellen? „Nach dem Lauftraining am frühen Morgen sind erstmal meine Jungs dran: wir frühstücken gemeinsam und dann bringe ich sie in den Kindergarten“, erzählt Weis.

Danach führt ihn sein Weg direkt ins Haus Curanum am Wendeberg, wo er seinen Aufgaben als Pflegedienstleiter nachkommt. „Ich schätze diese Nähe zu meinem Team. Meine größte Herausforderung ist es nicht nur die Unternehmensziele zu erreichen, sondern auch zeitlich den Mitarbeitern gerecht zu werden und ein wertschätzendes, angenehmes Arbeitsklima für alle zu schaffen.“

Die Mitarbeiter und Kollegen von Pascal schätzen ihn vor allem wegen seiner offenen und positiven Art – die im Übrigen auch bei den Bewohnern des Hauses gut ankommt. „Es ist doch immer schön, wenn man nah dran ist am Bewohner und auch mal in den Arm genommen wird, wenn sich eine alte Dame freut, einen zu sehen,“ meint Weis.

Nach seinem regulären Arbeitstag geht es für den sportlichen Pflegedienstleiter direkt mit der nächsten Trainingseinheit weiter – einmal in der Woche begleiten ihn dabei auch seine Frau und die beiden Söhne Liam und Lenox. Auf seine fünfjährigen Jungs ist Pascal mächtig stolz, denn „die beiden sind richtige Stimmungskanonen und feuern bei Wettkämpfen gerne alle Mitstreiter lautstark mit an.“ Seine Frau unterstützt Hobby und Beruf von dem jungen Pflegedienstleiter, „denn ohne ihre Hilfe, würde das alles nicht gehen,“ so Weis.

Pflegedienstleiter Pascal Weis und seine zwei Jungs auf dem Weg zu einem Triathlon.
Egal welcher Triathlon ansteht, die beiden Söhne von Pascal sind immer dabei.

Beim Laufen kann der Sportler gut vom Arbeitsalltag abschalten, doch trotz aller Sportbegeisterung und beruflichem Ehrgeiz ist seine Familie seine größte Leidenschaft ist.